Das richtige Motorrad-Equipment

Wenn man als Frau Motorrad fährt, muss man sich nicht zwischen Highheels mit Bikini oder Männerbekleitung entscheiden. Nein - heutzutage gibt es genügend Kombis und weitere Ausrüstungen, mit denen man als Frau sicher und feminin unterwegs ist. Mit dem richtigen Outfit, das "Frau" auch noch gefällt, tut ihr vor allem euch selber einen Gefallen.

Motorrad-Lederkombi

Ein gutes Motorradkombi sollte passend sitzen, nicht zu eng oder zu weit sein - unabhängig davon, ob Ein- oder Zweiteiler. Die Bekleidung sollte aus den richtigen Materialen bestehen und mit den entsprechenden Protektoren ausgestattet sein. Schultern, Ellbogen und Knie müssen gepolstert sein. Lasse dich für die Auswahl deines ersten Motorradkombis in einem Fachgeschäft beraten und achte darauf, dass auch die Protektoren von guter Qualität sind, denn dies ist von aussen auf den ersten Blick nicht erkennbar. Teste verschiedene Modelle und setze dich idealerweise auf ein Bike. So erfährst du wie es sich anfühlt, wenn du dann auf deinem Motorrad sitzt, denn ein Kombi kann sich im stehen oftmals etwas unpassend anfühlen. Schliesslich ist es fürs Motorradfahren und nicht fürs Wandern konzipiert. ;-)

Wenn du nur eine Motorrad-Lederjacke trägst dann achte darauf, dass du geeignete Hosen dazu trägst. Und sei dir bewusst: wenn normale Hosen, beispielsweise aus Jeans-Stoff, dazu trägst, du damit stürzst und über den Asphalt schlitterst, kann solch ein Stoff schnell verbrennen. Mittlerweile gibt es verschiedene Kevlar-Jeans mit integrierten Protektoren. Diese bieten besseren Schutz als gewöhnliche Hosen. 

Textil-Bekleidung

Es muss nicht immer Leder sein - gerade für Touringfahrerinnen, Alltagsfahrerinnen oder eben einfach Frauen, die kein Leder tragen möchten, gibt es diverse Alternativen. Gore-Tex Bekleidung ist beispielsweise sehr zu empfehlen, wenn du bei allen Witterungen unterwegs bist. Ebenso gibt es Stoff-Jacken mit integrierten Protektoren oder eben, wie oben beschrieben, Motorradhosen im Jeans-Look. Egal, wofür du dich entscheidest: achte auf jeden Fall immer darauf, dass die Bekleidung aus dem geeigneten Material geschaffen ist und hochwertige Protektoren enthält. 

Motorradschuhe

Füsse und Knöchel sind das, was – zusammen mit den Händen – meistens als erstes am Boden aufkommt. Ob du im Falle eines Sturzes über den Asphalt schlitterst oder den Fuss unter dem Motorrad einklemmst; mit den richtigen Schuhen kannst du viele Verletzungen verhindern. Optimal sind knöchelhohe Motorradschuhe- oder Stiefel, die auch entsprechend stabil sind. Wir raten dir davon ab mit Sneakers zu fahren. Turnschuhe bieten bei Unfällen nicht genügend Schutz. 

Die Girls On Bikes rüsten sich bei Moto Mader mit neuem Equipment für die kommende Bikesaison aus

Motorradhandschuhe

Qualitativ hochwertige, sichere Motorradhandschuhe sind unabdingbar. „Wenn ich nach einem Motorradunfall im Krankenhaus liege, möchte ich wenigstens die Zeitung noch in gesunden Händen halten können.“ Mag etwas makaber klingen, hat aber was: Schütze deine Hände mit dafür gemachten Handschuhen aus den richtigen Materialien.  Denn wenn du einen Sturz mit den Händen abfängst, müssen diese Einiges aushalten. Besteht der Handschuh aus zu dünnem oder falschem Stoff, schützt dieser entweder gar nicht oder brennt sich im schlimmeren Fall gar in die Haut ein. 

 

Schon gewusst?
Nebst beiheizbaren Handschuhen, die dich im Winter warm halten, gibt es auch Handschuhe mit angenähtem Scheibenwischer. Das ist ein kleiner Gummieinsatz, mit dem du dir bei Regen über das Visier wischen kannst. Für immer klare und trockene Sicht.

 

Rückenprotektor

Der Rückenprotektor ist Falle eines Sturzes die Versicherung für deinen Rücken. Der Protektor stabilisiert deine Wirbelsäule und schützt sie bei einem Sturz. Es gibt verschiedene Längen und Modelle. Auch wenn es im Sommer manchmal umständlich sein kann: Lieber einmal mehr schwitzen oder sich ein paar Sekunden länger anziehen, als es später bereuen, es nicht getan zu haben. Und ausserdem: viele sagen, dass ein Rückenprotektor, gerade kombiniert mit einem Nierengurt, sehr bequem und angenehm zu tragen ist.

 

Motorradhelm

Selbstverständlich, aber der Vollständigkeit halber hier trotzdem erwähnt: der Helm. Kauft ihn wenn immer möglich neu, da man bei gebrauchten Helmen nie weiss, welche Stürze diese schon auf sich haben. Denn Schäden im Innern des Helmes, die von aussen nicht sichtbar sind, können dessen Schutz gegen Null gehen lassen. Wir empfehlen auf jeden Fall Integral-Helme die das ganze Gesicht bedecken. Der Integralhelm ist mit Sicherheit der Helm der, der den grössten Schutz garantiert. Es gibt verschiedene Marken und Preiskategorien, wichtig ist, dass der Helm gut sitzt und auf keinen Fall zu locker ist. 

Die Marken HJC, AGV, UVEX, SHARK, SHOEI produzieren qualitativ hochwertige Helme.

  

Schon gewusst?
Wenn du beim Motorradfahren nervös bist kann es sein, dass du stärker atmest und sich somit mehr Feuchtigkeit im Helm anstaut. So kann es zu beschlagenen Visieren kommen – Abhilfe schafft hier ein Anti-Beschlags-Spray, das du in jedem gängigen Motorradgeschäft bekommst.

Interview mit Hippo von Moto Mader über Motorrad Airbags

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